Meeple Land (blue orange)

  • Verlag: blue orange

    Autoren: Cyrille Allard und Frédéric Guérard
    Alter: ab 10
    Spielerzahl: 2-4



    In Meeple Land schlüpfen die Spieler in die Rolle von Freizeitparkdirektoren. Meeple Land ist ein Plättchen Legespiel. Die Spieler platzieren Attraktionen und Servicestände in ihrem Park, schalten Werbeanzeigen, um Besucher anzulocken und Platzieren diese Besucher in ihrem Park.


    Die Regeln sind einfach. Immer wenn ein Spieler an der Reihe ist kann er sich eine Attraktion oder einen Servicestand (Toilette, Essensstand, Souvenirladen) kaufen und diesen auf seinem Parktableau platzieren. Hierbei ist darauf zu achten, dass Wege immer fortgesetzt werden und das manche Attraktionsplättchen nur optimal genutzt werden können, wenn sie an bestimmten Serviceständen angrenzen. Prinzipiell sollte man darauf achten möglichst viele unterschiedliche Attraktionen in seinem Park zu verbauen. Je mehr unterschiedliche Attraktionen ein Spieler verbaut hat, desto mehr Siegpunkte kassiert er am Schluss. Die Besucher haben dadurch auch deutlich mehr Spaß im Freizeitpark.



    Die Besucher in Form von farbigen Meeplen geben je nach Farbe unterschiedliche Siegpunkte. Aber nur wenn man sie auf den Plättchen der Attraktionen unterbringen konnte. Am Ende jeder Runde müssen sich die Spieler einen Bus vom Parkplatz aussuchen, der Besucher in den Freizeitpark bringt. Zunächst werden die Meeple am Eingang des Freizeitparks aufgestellt und warten in einer Schlange geduldig auf Einlass. Sollten hier jedoch am Ende des Spiels noch Meeple stehen bringen diese entsprechend ihrer Farbe Minuspunkte. Ist ja auch klar, die sind dann am Ende des Tages stinksauer, sie haben den Freizeitpark ja schließlich nur von außen gesehen.



    Einnahmen bringen in diesem Spiel auf Attraktionsplättchen platzierte Meeple. Jeder Meeple bringt eine Münze. Manche Meeple möchten einen bestimmten Servicestand auf einem benachbarten Plättchen und bringen dem Freizeitparkdirektor dann eine zusätzliche Münze. Geld ist wie immer eher knapp bemessen und so kann man sich nicht immer die passende Attraktion leisten, die man gerne verbaut hätte.


    Sollte ein Spieler nicht mehr genügend Platz in seinem Freizeitpark haben kann er diesen auch noch erweitern.



    Fazit:


    Die grafische Umsetzung des Spiels ist sehr schön und hat mich sofort angesprochen. Grafiker ist Tomek Larek. Die Regeln sind schnell erklärt und einfach. Die Meeple sind am Anfang etwas ungewohnt klein. Uns hat das Spiel Spaß gemacht. Am Anfang unterschätzt man es jedoch. Es ist dann doch nicht so einfach einen optimalen Freizeitpark aufzubauen, wie es am Anfang den Anschein macht. Das Material ist wertig – bis auf die Freizeitparktableaus, die sind grenzwertig dünn. Ein nettes Spiel, dass sicherlich noch öfter auf den Tisch kommen wird. Das Thema ist nett und noch nicht so verbraucht.