Roam (Leichtkraft)

  • Gestern haben wir Roam (Leichtkraft) zu zweit gespielt. Wir denken, dass das Spiel für mehr Mitspieler besser geeignet ist, es hat aber auch zu zweit reibungslos funktioniert und Spaß gemacht.

    In diesem Spiel erkunden wir eine Landschaft. Jeder Spieler startet mit 3 ausliegenden Karten, die es dem Spieler ermöglichen Steine auf die Landschaftsfelder zu setzen. Auf den Karten sind "tetrisartige" Figuren abgebildet, die das Legemuster vorgeben. Ziel ist es eine Landschaftskarte in der Tischmitte komplett mit Steinen zu füllen. Der Spieler, der mehr Steine auf der Karte hat erhält diese und darf sie zu seinen ausliegenden Karten legen. Diese Karte ermöglicht dem Spieler dann, weitere Legemuster zu legen. Jede Karte eines Spielers kann einmal angewendet werden, dann muss sie umgedreht werden. Sind alle Karten umgedreht, darf der Spieler sie alle wieder aktivieren (zurück drehen).

    Sollte bei einer Karte Gleichstand der Steine von mehreren Spielern bestehen, wird auf die Karte geboten.

    Durch das Legen der Steine auf die Karten erhält der Spieler Münzen, durch Münzsymbole auf den Feldern. Mit diesen Münzen kann er Artefakte erwerben, die einem beim Legen der Steine Vorteile bringen und am Ende des Spiels zusätzliche Siegpunkte. Auch für jede Landschaftskarte im Besitz des Spielers gibt es am Ende des Spiels Siegpunkte.

    Das Spielende tritt ein, wenn ein Spieler 10 Karten besitzt.


    Fazit: Nettes Spiel für Zwischendurch, das flott erklärt ist und eine tolle Grafik hat. Es wird sicherlich öfter einmal auf den Tisch kommen. Auch für den Spieltreff ist es ein tolles Spiel für Familien und Wenigspieler oder als Absacker. Das Einzige, was uns nicht so gut gefallen hat ist, dass schnell der Überblick verloren geht, welche Karten offen oder umgedreht sind. Das liegt daran, das die Landschaftskarten ja keine einheitliche Rückseite bieten. Für mich eine klare Kaufempfehlung, wenn man ein Spiel für 3 Spieler sucht. Zu zweit würde ich es nicht unbedingt kaufen.