Cities Skylines Das Brettspiel

  • Nach zwei Partien "Cities Skylines" von Kosmos (Autor: Rustan Håkansson) möchte ich kurz über das Spiel berichten.



    In diesem Spiel bauen 1-4 Spieler gemeinsam an einer Stadt mit vielen verschiedenen Stadtvierteln. Das Spiel ist auf Grundlage eines Computerspiels entstanden, dass ich jedoch nicht kenne und damit auch keine Vergleiche zu diesem ziehen kann. In dem kooperativen Spiel bedienen sich alle Spieler aus einem gemeinsamen Kartenpool und einer gemeinsamen Stadtkasse, um nach und nach Gebäude auf die erschlossenen Flächen zu bauen. In jeder Runde wird das erschlossene Gebiet vergrößert. Die Karten mit den Gebäuden, die jedem Spieler zur Verfügung stehen werden zufällig gezogen. Jeder Spieler hat eine Auswahl von drei Karten vor sich ausliegen. Viele Gebäude bringen beim Bau einen Bonus aber auch den ein oder anderen Malus. Und oft bestehen Abhängigkeiten zwischen den Karten, die entscheiden, ob die Spieler den Bonus erhalten oder nicht. Solche Abhängigkeiten sind z.B. ob man das Wohnhaus neben einen Park bauen kann oder ob bereits im Zielstadtviertel Industrie vorhanden ist. Die Gebäudekarten liegen in drei unterschiedlichen Stapeln aus. Wobei Kategorie I die eher einfacheren Gebäude enthält und Kategorie III die Schweren. Jedes gebaute Gebäude wirkt sich aber auch negativ aus und erhöht zum Beispiel die Kriminalität oder das Müllaufkommen in der Stadt, verbraucht Wasser und Strom oder verändert die Zahl der Erwerbstätigen.

    Diese ganzen Veränderungen werden fortlaufend auf dem Verwaltungstableau abgetragen.



    Außerdem gibt es auf diesem Tableau noch den Zufriedenheitsanzeiger der Bevölkerung. Rutscht dieser unter -5 ist das Spiel sofort verloren. Nach jeder Runde (Meilenstein) wird der Stand dieser Leiste auf einen Zufriedenheitsanzeiger (Skyline) übertragen. Nach drei Runden (Meilensteinen) endet das Spiel oder wenn zuvor die Anzeiger an der Skyline zu weit in den negativen Bereich rutschen. Das Spiel endet auch, wenn ein Spieler keine Aktion mehr durchführen kann.


    Fazit: Die Regel ist verständlich, gut aufgebaut und lässt keine Fragen offen. Das Spiel läuft rund und flüssig. Es ist spannend und herausfordernd. Und durch die Möglichkeit die Spielplanteile unterschiedlich aufzubauen auch immer wieder anders. Die Gruppe kommt häufiger ins Diskutieren und Grübeln, was wohl der optimale nächste Schritt ist. Wir haben den Schwierigkeitsgrad des Spiels leider als sehr hoch empfunden und sind immer wieder gescheitert. Was vor allem daran liegt, dass die Gebäudekarten zufällig gezogen werden und damit vieles nicht planbar ist. Obwohl das Spiel ab 10 Jahren empfohlen wird. doofy Es hat allen Beteiligten Spaß gemacht, aber es entstand trotzdem auch ein wenig Frust wenn die Gruppe dann gescheitert ist. Ich würde es jedoch gerne wieder spielen und erneut versuchen.

  • Das erinnert mich an das alte Ravensburger Spiel Metropolis. Das war allerdings nicht kooperativ, aber je nach Gebäudetyp wurde das Vietel auf- oder abgewertet oder das "

    Anlegen" war erst gar nicht erlaubt.